Polarlichter Deutschland: Spektakuläres Nordlicht erwartet – stärkster Sonnensturm des Jahres erreicht die Erde

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Polarlichter Deutschland: Sonnensturm sorgt für seltenes Himmelsspektakel

In der Nacht auf Mittwoch könnten in ganz Deutschland erneut faszinierende Polarlichter zu sehen sein. Laut dem Weltraumwetterzentrum rast derzeit der stärkste Sonnensturm des Jahres auf die Erde zu, wodurch die bunten Nordlichter viel weiter südlich sichtbar werden könnten als gewöhnlich. Damit besteht die seltene Chance, dass Millionen Menschen in Mitteleuropa die Polarlichter heute mit bloßem Auge erleben.

Das außergewöhnliche Naturphänomen wird durch eine starke Eruption auf der Sonne ausgelöst, die große Mengen geladener Teilchen in Richtung Erde schleudert. Wenn diese Teilchen auf das Magnetfeld unseres Planeten treffen, entstehen in der oberen Atmosphäre die leuchtenden Farbbänder, die den Himmel in Grün-, Rot- und Violetttönen färben.

Warum Polarlichter heute über Deutschland möglich sind

Normalerweise sind Polarlichter ein Phänomen, das in Regionen wie Skandinavien, Island oder Kanada beobachtet wird. Dass die Polarlichter heute in Deutschland sichtbar werden könnten, liegt an der außergewöhnlichen Stärke des aktuellen Sonnensturms.

Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Sonne in den vergangenen Tagen eine Reihe von koronalen Massenauswürfen (CME) freigesetzt, die auf die Erde zusteuern. Diese Partikel interagieren mit dem Erdmagnetfeld und erzeugen geomagnetische Störungen – die Grundlage für sichtbare Polarlichter.

Experten sprechen von einem „G4-Sturm“, einer der höchsten Stufen auf der Skala der Sonnenaktivität. Das bedeutet, dass die Polarlichter in Deutschland nicht nur im Norden, sondern möglicherweise bis nach Bayern, Hessen und Baden-Württemberg sichtbar sein könnten.

Wo man die Polarlichter heute in Deutschland sehen kann

Die Chancen, Polarlichter in Deutschland zu beobachten, sind vor allem dort groß, wo der Himmel dunkel und klar ist. Zu den besten Beobachtungsorten zählen:

  • Norddeutschland: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
  • Mitteldeutschland: Harz, Thüringer Wald, Sauerland
  • Süddeutschland: Allgäu, Bayerischer Wald bei sehr starker Aktivität

Wer das Schauspiel genießen will, sollte sich von städtischen Lichtern fernhalten und möglichst nach Norden blicken. Zwischen 21 Uhr und 2 Uhr nachts besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, das Lichtspektakel zu sehen.

Tipps zur Beobachtung und Fotografie der Polarlichter

  1. Dunkle Umgebung wählen: Städte meiden und aufs freie Land fahren.
  2. Norden im Blick behalten – die meisten Erscheinungen tauchen dort auf.
  3. Kamera-Einstellungen:
    • Belichtungszeit: 10–20 Sekunden
    • ISO: 800–3200
    • Stativ verwenden
  4. Augen an Dunkelheit gewöhnen – das dauert etwa 10 Minuten.

Auch moderne Smartphones mit Nachtmodus können beeindruckende Ergebnisse liefern, wenn sie stabil aufgestellt werden.

Die Wissenschaft hinter dem Lichtspektakel

Die Farben der Polarlichter heute entstehen, wenn Sonnenpartikel auf Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle in der Erdatmosphäre treffen. Dabei gilt:

  • Sauerstoff in 100–200 km Höhe erzeugt grüne Lichter.
  • Sauerstoff in größeren Höhen leuchtet rot.
  • Stickstoff sorgt für violette und blaue Töne.

Die Intensität hängt dabei von der Sonnenaktivität ab – und diese befindet sich aktuell auf einem Höhepunkt, da sich der Sonnenzyklus seinem Maximum nähert.

Experten warnen auch vor Nebenwirkungen

Neben dem optischen Spektakel können starke Sonnenstürme auch Auswirkungen auf Satelliten, GPS-Signale und Stromnetze haben. Das Weltraumwetterzentrum warnt daher vor möglichen technischen Störungen in den kommenden Tagen.

Für die meisten Menschen bleibt der Sonnensturm aber ein faszinierendes Schauspiel am Nachthimmel. Behörden empfehlen lediglich, sich auf eventuelle Einschränkungen bei Navigationssystemen und Funkverbindungen einzustellen.

Polarlichter Deutschland: Ein seltenes Geschenk des Himmels

Dass die Polarlichter heute in Deutschland sichtbar werden könnten, ist ein seltener Glücksfall. Viele Astronomiebegeisterte erinnern sich noch an die atemberaubenden Nordlichter im Frühjahr, die Millionen Fotos in sozialen Medien hervorbrachten.

Mit dem aktuellen Sonnensturm erlebt Mitteleuropa nun erneut einen Hauch von arktischer Magie. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte der Nachthimmel heute Nacht zu einem der schönsten Naturwunder des Jahres werden.


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Das außergewöhnliche Naturphänomen wird durch eine starke Eruption auf der Sonne ausgelöst, die große Mengen geladener Teilchen in Richtung Erde schleudert. Wenn diese Teilchen auf das Magnetfeld unseres Planeten treffen, entstehen in der oberen Atmosphäre die leuchtenden Farbbänder, die den Himmel in Grün-, Rot- und Violetttönen färben.

Warum Polarlichter heute über Deutschland möglich sind

Normalerweise sind Polarlichter ein Phänomen, das in Regionen wie Skandinavien, Island oder Kanada beobachtet wird. Dass die Polarlichter heute in Deutschland sichtbar werden könnten, liegt an der außergewöhnlichen Stärke des aktuellen Sonnensturms.

Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Sonne in den vergangenen Tagen eine Reihe von koronalen Massenauswürfen (CME) freigesetzt, die auf die Erde zusteuern. Diese Partikel interagieren mit dem Erdmagnetfeld und erzeugen geomagnetische Störungen – die Grundlage für sichtbare Polarlichter.

Experten sprechen von einem „G4-Sturm“, einer der höchsten Stufen auf der Skala der Sonnenaktivität. Das bedeutet, dass die Polarlichter in Deutschland nicht nur im Norden, sondern möglicherweise bis nach Bayern, Hessen und Baden-Württemberg sichtbar sein könnten.

Wo man die Polarlichter heute in Deutschland sehen kann

Die Chancen, Polarlichter in Deutschland zu beobachten, sind vor allem dort groß, wo der Himmel dunkel und klar ist. Zu den besten Beobachtungsorten zählen:

  • Norddeutschland: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
  • Mitteldeutschland: Harz, Thüringer Wald, Sauerland
  • Süddeutschland: Allgäu, Bayerischer Wald bei sehr starker Aktivität

Wer das Schauspiel genießen will, sollte sich von städtischen Lichtern fernhalten und möglichst nach Norden blicken. Zwischen 21 Uhr und 2 Uhr nachts besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, das Lichtspektakel zu sehen.

Tipps zur Beobachtung und Fotografie der Polarlichter

  1. Dunkle Umgebung wählen: Städte meiden und aufs freie Land fahren.
  2. Norden im Blick behalten – die meisten Erscheinungen tauchen dort auf.
  3. Kamera-Einstellungen:
    • Belichtungszeit: 10–20 Sekunden
    • ISO: 800–3200
    • Stativ verwenden
  4. Augen an Dunkelheit gewöhnen – das dauert etwa 10 Minuten.

Auch moderne Smartphones mit Nachtmodus können beeindruckende Ergebnisse liefern, wenn sie stabil aufgestellt werden.

Die Wissenschaft hinter dem Lichtspektakel

Die Farben der Polarlichter heute entstehen, wenn Sonnenpartikel auf Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle in der Erdatmosphäre treffen. Dabei gilt:

  • Sauerstoff in 100–200 km Höhe erzeugt grüne Lichter.
  • Sauerstoff in größeren Höhen leuchtet rot.
  • Stickstoff sorgt für violette und blaue Töne.

Die Intensität hängt dabei von der Sonnenaktivität ab – und diese befindet sich aktuell auf einem Höhepunkt, da sich der Sonnenzyklus seinem Maximum nähert.

Experten warnen auch vor Nebenwirkungen

Neben dem optischen Spektakel können starke Sonnenstürme auch Auswirkungen auf Satelliten, GPS-Signale und Stromnetze haben. Das Weltraumwetterzentrum warnt daher vor möglichen technischen Störungen in den kommenden Tagen.

Für die meisten Menschen bleibt der Sonnensturm aber ein faszinierendes Schauspiel am Nachthimmel. Behörden empfehlen lediglich, sich auf eventuelle Einschränkungen bei Navigationssystemen und Funkverbindungen einzustellen.

Polarlichter Deutschland: Ein seltenes Geschenk des Himmels

Dass die Polarlichter heute in Deutschland sichtbar werden könnten, ist ein seltener Glücksfall. Viele Astronomiebegeisterte erinnern sich noch an die atemberaubenden Nordlichter im Frühjahr, die Millionen Fotos in sozialen Medien hervorbrachten.

Mit dem aktuellen Sonnensturm erlebt Mitteleuropa nun erneut einen Hauch von arktischer Magie. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte der Nachthimmel heute Nacht zu einem der schönsten Naturwunder des Jahres werden.


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